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Ratingen, 31.01.2007

TNT Post gegen Lohn- und Sozialdumping

In einem Gespräch zwischen dem stellvertretenden Vorsitzenden der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Rolf Büttner und dem Deutschlandchef von TNT Post Mario Frusch stellten beide übereinstimmend fest, dass es nicht länger hinnehmbar sei, den Wettbewerb auf dem deutschen Briefmarkt zu Lasten der Beschäftigten auszutragen.

Büttner und Frusch betonten, es sei alternativlos, die Arbeitsbedingungen nach einheitlichen sozialen Mindestbedingungen zu gestalten, um einen chancengleichen und funktionsfähigen Wettbewerb im Postsektor sicherzustellen. Über Lohn- und Sozialdumping ließe sich keine im Interesse der Verbraucher gute Dienstleistungsqualität erzielen.

ver.di und TNT Post kündigten an, sich gemeinsam für einen fairen und sozial flankierten Wettbewerb in der Branche einzusetzen. Dazu sollen Gespräche über gemeinsame Initiativen fortgesetzt werden.

 
 

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