Angela Merkel besucht Donald Trump

BundeskanzlerinDie Bundeskanzlerin Angela Merkel war in Washington beim Präsidenten der USA, Donald Trump. Es war das erste Treffen der beiden Spitzenpolitiker und es war mit Spannung erwartet worden. Eigentlich sollte Merkel Trump schon eher besuchen, die Kanzlerin wurde aber durch das extreme Wetter in Berlin verhindert, das einen Start beziehungsweise Landung eines Flugzeugs unmöglich machte. Die Weltpresse musste sich also weiter gedulden, wurde aber außerordentlich gütig entschädigt, denn das Treffen hatte einige Schlagzeilen verursacht und war in zahlreichen Gesprächsrunden in beiden Ländern ein Thema.

Die Kanzlerin kam vor einigen Wochen in Washington mit Donald Trump zusammen, um über einige Themen zu sprechen, wobei nach und nach immer mehr Details ans Licht kommen. Nach ihrem persönlichen Treffen kam es im Oval Office zu einem „Eklat“. Denn Trump gab Angela Merkel nicht die Hand und so kam es auch nicht zum obligatorischen „Handshake“, der im Kontext von Trump für einige Diskussionen gesorgt hatte. So musste vor allem der Staatschef von Japan, Abe, unter dem Handshake Trumps „leiden“.

Präsident USANach dem Treffen wurde noch eine Erklärung veröffentlicht, die Bezug auf den „Handshake“ nahm. Ihr zu folge hatte Trump die Frage nach dem Handshake nicht gehört. Das ist natürlich möglich, auf der anderen Seite ist dieser „Handshake“ obligatorisch und gehört zu einem Treffen der Politiker im Weißen Haus einfach dazu. Auch das Internet nahm Bezug auf diese Situation und produzierte einige Meme´s und Gif´s, die unter anderem bei Twitter oder Tumblr zu sehen sind. Hier sehen sie eine Auswahl von einigen Produktionen.

Auch die gemeinsame Pressekonferenz der beiden Politiker sorgte für reichlich Gesprächsstoff. Auffallend war zunächst aber etwas anderes. Denn es wurde deutlich, dass die jeweils zwei deutschen und amerikanischen Reporter unterschiedliche rhetorische Mittel einsetzten, was Trump wahrscheinlich weniger interessiert hat, als der Umstand, dass er einen Witz machen konnte. Kurz vor dem Treffen twitterte der Präsident, dass er von der vorherigen Regierung abgehört worden sei. Das ist natürlich eine krasse These und Trump nutzte den Moment, um die „Gemeinsamkeit mit Merkel“ zu unterstreichen.

Denn die Kanzlerin erklärte vor einiger Zeit, dass es unter Freunden keine schöne Angelegenheit sei, dass eine Partei von der anderen abgehört wird. Merkels Blick war erst etwas ungläubig und schließlich hat sie geschmunzelt. Wie zu Beginn erwähnt wurde, war die Zusammenkunft Merkels und Trump ein Bestandteil einiger Sendungen im amerikanischen und deutschen Fernsehen. Wobei der amerikanische Präsident nicht immer gut weg kam.

Update: Vor kurzer Zeit wurde bekannt, dass Trump Merkel eine Rechnung vorgelegt haben soll, die Schulden Deutschlands aufzeigt. Das ist eventuell nicht die nette Art gewesen, zumal man Bedenken muss, dass es bei der NATO, sofern die Rechnung in diesem Kontext gesehen werden muss, kein Schuldenkonto gibt-