So gefährlich ist Wardriving

Wlan RouterHaben Sie zu Hause einen Internetanschluss? Falls ja, dann haben Sie wohl möglich auch WLAN. Das ist sehr komfortabel, denn lange Kabel müssen nicht mehr durch das Haus verlegt werden, was zusätzlich zum Komfort auch einen ästhetischen Aspekt hat. Allerdings ist das WLAN nicht frei von Nachteilen. Das häufigste Ärgernis bezieht sich auf eine instabile Verbindung. Das führt dann dazu, dass E-Mails nicht verschickt werden, das Videos nicht geladen werden oder das Telefonat via Skype nicht reibungslos verläuft. Es gibt aber noch eine weitere Schwachstelle, die gerne übersehen wird. Diese bezieht sich auf das Passwort des Routers und kann sehr leicht von Hackern benutzt werden, um einen Zugang zu ihrem PC zu erlangen. Stichwort: Wardriving. Wenn Sie damit nicht firm sind, sollten Sie sich den folgenden Text durchlesen, um zu erfahren, was das Wardriving eigentlich ist und um ihre Sicherheit zu verbessern.

Was beinhaltet das „Wardriving“?

Im Grunde genommen ist das Konzept des Wardrivings sehr einfach zu verstehen. Zwei Menschen sitzen in einem Auto, der Fahrer konzentriert sich auf den Verkehr und der Beifahrer hat einen Laptop auf seinem Schoß. Dazu kommt eine WLAN – Antenne, die WLAN Netzwerke aufspürt. Dabei geht es noch nicht einmal darum, dass diese Netzwerke ungesichert sind. Sondern, es geht darum, dass Netzwerke gefunden werden, die keine starke Verschlüsselung nutzen. So eine „softe Verschlüsselung“ ist zum Beispiel die WPA Verschlüsselung.

Sobald so ein Netzwerk gefunden wurde, kann man verschiedene Vorgehensweisen nutzen, auf die an dieser Stelle natürlich nicht näher eingegangen werden kann. Stattdessen soll es um Tipps gehen, mit denen Sie sich besser schützen können. Ohne mit dem erhobenen Zeigefinger zu argumentieren, aber Sie sollten diese Tipps ernst nehmen, denn eventuell wird sonst über ihren Zugang eine Straftat begangen und das könnte teuer werden.

Standard Passwörter sind zu vermeiden

Einige Geräte verwenden Standard Passwörter, wie zum Beispiel „Passwort“ oder „Password“ auch „123456“ oder „123456789“ sind beliebte Passwörter, aber eben auch sehr unsicher. Innerhalb weniger Momente können diese Passwörter geknackt werden. Versuchen Sie eine Verschlüsselung zu nutzen, die den neuesten Standards entspricht
Dieser Punkt beinhaltet also auch ein kleines bisschen Recherche. Wenn sie sich auf einschlägigen Internetseiten informieren, dann sollten Sie sehr schnell wissen, welcher Standard derzeit der Neueste ist. Dahin gehend sollten Sie auch Ihren Router einrichten.

Ändern Sie kontinuierlich die Passwörter

Wenn Sie sich ein sicheres Passwort zugelegt haben, dann sollten Sie es nicht dabei belassen. Besser ist es, wenn Sie sich regelmäßig Gedanken, um ein neues Passwort machen. Idealerweise ist das Passwort länger als zehn Zeichen und beinhaltet neben kleinen und großen Buchstaben auch einige Sonderzeichen. Bitte beachten Sie auch, dass es keinen perfekten Schutz gibt. Dennoch sollten Sie die Maßnahmen ausreizen, die es gibt.
ar